Category:Midgardhaus (Tutzing)
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{{de|Die Villa Ebers in Tutzing – besser bekannt unter dem Namen Midgardhaus – wurde 1853 im Stil eines italienischen Landhauses von Karl Theodor v. Vieregg als Gästehaus von Schloss Tutzing erbaut. Ab 1864 spielte diese Villa in der jüngeren Kulturgeschichte des Starnberger Sees eine Rolle wie nur wenige andere. Der bayerische Heimatschriftsteller [[:de:Maximilian Schmidt|Maximilian Schmidt]] hatte sie erworben und empfing dort außer der Münchner Künstlerelite auch Gäste wie Kaiserin Elisabeth von Österreich und König Ludwig II. von Bayern. Um 1870 erhielt der bayerische Hofgärtner [[:de:Carl von Effner|Carl von Effner]] den Auftrag, das große Gelände um die Villa in einen Park zu verwandeln. Aus jener Zeit stammt die Freitreppe zum See mit den beiden liegenden Löwen. 1882 kaufte der Ägyptologe Prof. [[:de:Georg Ebers|Georg Ebers]] das Anwesen. Auch er pflegte ein sehr gastfreundliches Haus, und in den Jahren bis zur Jahrhundertwende wurde die Villa für Schriftsteller und die Münchner Malerfürsten zum geselligen Treffpunkt. In der kunstsinnigen Atmosphäre, die durch diesen Freundeskreis entstand, verbrachte auch Ebers Enkelin, die Schriftstellerin [[:de:Ina Seidel|Ina Seidel]], einige ihrer Jugendjahre.
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{{de|Villa Ebers in Tutzing – besser bekannt unter dem Namen "Midgardhaus".}}
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Im 20. Jahrhundert ging die Villa dann an verschiedene Besitzer und drohte schließlich zu verfallen. Den Wandel brachte eine kommerzielle Nutzung als Restaurant. Dadurch konnte das Gebäude in den 1980er Jahren saniert und damit eine der frühen Villen am Starnberger See vor dem Abbruch gerettet werden. Quelle: "Frühe Villen und Landhäuser am Starnberger See", Gerhard Schober, OREOS Verlag, 1998.}}
[[Category:Villas in Landkreis Starnberg|Midgardhaus]]
[[Category:Villas in Landkreis Starnberg|Midgardhaus]]